reflections

Sag mir endlich was du willst



Vielleicht war ich etwas vorschnell, zu glauben, dass Brander meine ausgestreckte Hand zur Freundschaft greifen würde.
...Vielleicht wollte ich es einfach glauben, weil tief in mir kein Raum für einen alternativen Ausgang der Geschichte ist.
Meine Überzeugung fußte auf all den Zeichen, die mich die vergangenen Wochen begleitet haben und natürlich auch auf mein unerschütterliches Vertrauen darauf, dass jeder - einfach jeder - nur nicht Brander dazu imstande wäre, mein Friedensangebot von sich zu schmettern.

Ich bin selbst schuld.
Ich habe mich dazu hinreißen lassen zu viel Hoffnung in die Waagschale zu legen! Gleichsam habe ich nicht abwarten können, wie er über mein Freundschaftsgesuch entscheidet und ihm die Entscheidung quasi abnehmen wollen, indem ich mit ihm umsprang, als wäre nichts geschehen.
Das war ein Fehler.
Ich wollte mal wieder zuviel auf einmal.

Jetzt hab ich den zarten Keim der Entwicklung erdrückt, statt zu beschleunigen.
Und es drängen sich mir Fragen auf....
Brander, was willst du bloß eigentlich wirklich?
Willst du Freundschaft?
Willst du Liebe?
Willst du mich wieder in deinem Leben?
Willst du, dass ich endlich verschwinde?
Sehnst du dich manchmal nach mir, so wie ich mich nach dir?
Denkst du manchmal zärtlich an mich oder ist dein Herz vollständig erkaltet?
Nerven dich meine Gefühle und wünschst du dir, ich würde endlich akzeptieren, dass es für immer aus und vorbei ist?
Oder gibt es noch Hoffnung, dass ich wieder deine Frau werde?
Du sagst, du willst keine Rache, aber die Antworten bleibst du mir schuldig, damit die Fragen mich weiter quälen.
Hast du denn immernoch nicht verstanden, warum ich getan habe, was ich glaubte tun zu müssen?
Mag ja sein, dass es  aus heutiger Sicht ein sinnloses und dummes Unterfangen von mir gewesen ist, dich betrügen zu wollen, um unsere Beziehung zu retten. Aber es war das einzige was ich nicht versucht hatte, um diesen magischen "Schalter" zu finden, der meine zu starken Gefühle herunter fährt, um endlich auf ein gesundes Level mit dir zu kommen.
Wenn es das ist, kann ich dich beruhigen.
Ich mache keine Fehler zwei mal.
Die Auswahl ist schließlich groß genug.

Nur sag mir bitte endlich woran ich bin, damit ich mich darauf einstellen kann. Solange du das nicht tust, werde ich ewig Hoffnung in mir tragen.
Ist es denn so schwer?
Sag: "Litte-big-mom, ich liebe dich nicht und ich will dich nie wieder sehen!"
und alles ist gut. Ich kann damit leben! Aber sag es! Sags!

Ich warne dich, du spielst mit einem Hexen-Herzen und mit allen Mächten der Hölle, wenn es sein muss!
Alles kann ich ertragen! Alles! Aber nicht die Ungewissheit.

Du bist nicht dumm.
Du weißt ganz genau, was ich will und wie es um mich steht.
Ich liebe dich. Ich brauche dich. Und ich begehre dich.
Ich weiß nicht, wie ich ohne dich leben soll.
Daran hat sich nie etwas geändert, aber das kann ich dir schlecht auf die Nase binden.
Du würdest sofort Zweifel am meiner dargebotenen Freundschaft hegen - vielleicht zu recht. Vielleicht nicht. Ich kann sehr professionell sein...
...WENN ICH ENDLICH WÜSSTE, WORAN ICH BIN!!!!

Für dahin weigere ich mich los zu lassen.
Ich halte durch.
Schwebend.
Ruhelos.

Du bist mein Leben. So einfach ist das. Wie könnte ich das aufgeben?

Bitte gib mir nur ein Wort....



29.11.19 20:52

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