reflections

Ich liebe dich

 

Brander loszulassen ist das härteste Opfer, dass ich jemals bringen musste.

 

Es klingt so banal, weil ich eigentlich nie wirklich eine Chance bei ihm hatte und gleichzeitig hat es mich an manchen Tagen regelrecht in Stücke gerissen.

 

Aktuell geht es.

 

Zadkiel ist mir dabei eine große Hilfe.

Er pustet die Dämonen von meiner Stirn, küsst meine Wehwehchen und streichelt meine Seele.

 

Gestern hat er sogar meine Playstation wieder zum Laufen gebracht und wir haben Colin McRae Rallye und Medal of Honor gezockt.

 

Er besucht mich mehrmals in der Woche und verbringt viel Zeit mit mir. Meistens reden wir nur.

Aber wir haben auch sehr viel Sex und andere Zärtlichkeiten.

 

Ich gebe mir große Mühe und koche extra für seinen Diät-Sport-Plan eiweißreiche Mahlzeiten und darüber freut er sich total.

 

Den größten Spaß hab ich, wenn ich ihn mit meinen doofen Sprüchen und kleinen Gemeinheiten ein bisschen ärgern kann. Er macht dann immer diesen angepissten Blick. Das ist so niedlich. hihihi

 

 

Ich habe mich ganz bewusst dazu entschlossen mich ihm zu öffnen und ihm zu vertrauen.

Wir sagen schon seit einiger Zeit „ich liebe dich“ zu einander.

 

 

Es ist sicher dumm von mir, weil auch diese Liaison zweifelsohne an vielen Dingen scheitern wird, aber ich genieße die schöne Zeit trotzdem.

 

 

 

 

Meine Kinder Sternchen und Honigdachs  sind momentan bei meiner Mutter Poor-Angel untergebracht.

Es geht nicht anders.

Ich muss jeden Tag arbeiten und kann die Kinder während des Lockdowns nicht betreuen.

Sie fehlen mir.

 

Darüber hinaus bin ich schwer besorgt über das Nervenkostüm meiner Mutter.

Sie ist mächtig überfordert und schafft es nicht mal annähernd Sternchen zur Erledigung der Schularbeiten anzutreiben.

 

Am Freitag soll ich die fertigen Aufgaben der Lehrerin überbringen.

D. h. ich fahre morgen nach der Arbeit nach Erlensee, um das Zeug abzuholen.

Und es ist bislang nichts fertig.

Da sind teilweise noch offene Aufgaben von Dezember…

Wir kriegen das alles einfach nicht auf die Kette und das belastet mich sehr.

 

Wenn alle Stricke reißen, werde ich darum bitten, Sternchen wieder in der Schule betreuen zu lassen.

Dort ist sie weniger abgelenkt und hat Ruhe vor ihrer kleinen Schwester.

 

Zu Hause funktioniert es einfach nicht! Nur Heulerei und sture Arbeitsverweigerung.

 

Es ist zum kotzen.

 

13.1.21 09:44

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